Österreicher wollen Greifvögel abschießen

14. Januar 2009

In einem Akt von Ignoranz und blinder Willfährigkeit gegenüber den Jagdinteressen hat der Landesrat von Niederösterreich eine Verordnung erlassen, die in den kommenden fünf Jahren den Abschuss von 1.000 Mäusebussarden und 250 Habichten erlaubt. Dieser eklatante Verstoß gegen die europäische Vogelschutzrichtlinie wird durch absurde und an den Haaren herbeigezogene Behauptungen begründet. So sollen durch den Abschuss beispielsweise Sakerfalke und Wiesenotter geschützt werden, weil diese Beutetiere von Mäusebussard und Habicht seien. Blöd nur, dass der Sakerfalke viel zu groß und wehrhaft ist, um Opfer von Mäusebussard oder Habicht zu werden. Die Wiesenotter wird der von keinerlei Arten- und Naturschutzkenntnis belastete Landesrat zudem vergeblich schützen - denn sie ist in Niederösterreich ausgestorben.

Mehr Informationen zu dieser absurden und widerlichen Aktion gibt es unter diesem Link:
http://www.birdlife.at/aktuelles.htm#pressemeldungenunterschreiben. Dort kann man sich auch an in eine Unterschriftenliste eintragen.

München zerstört Naturparadies

8. Januar 2009

Das Pasinger Gleisdreieck war ein Refugium für seltene Pflanzen und Tiere. Auf 100.000 Quadratmetern fanden sich 244 Pflanzenarten, darunter viele gefährdet. Nun wird das Gebiet platt gemacht, um dort eine Metro-Niederlassung und einen Praktiker-Baumarkt zu errichten - als ob es nicht schon genügend Flächenmärkte und Gewerbegebiete gäbe, die die Umwelt verschandeln. Besonders hirnrissig ist diese Entscheidung, weil es wenige hundert Meter entfernt bereits ein voll erschlossenes Gewerbegebiet gibt. Mehr Informationen zu dieser Aktion finden sich auf der Webseite des LBV München.

Ein Licht für Tibet

4. August 2008

Candle for Tibet” ruft die Menschen auf, am 7.August 08 um 21.00 Uhr (Ortszeit) Kerzen zu entzünden und in Fenstern, auf Schreibtischen oder wo auch immer aufzustellen, wo andere Menschen sie sehen und ihrem Beispiel folgen können. Viele Menschen werden an öffentlichen Mahnwachen auf der ganzen Welt teilnehmen. Es wird erwartet, dass der Licht-Protest auf den Fernsehschirmen weltweit zu sehen sein wird, am Tag der Eröffnungsfeierlichkeiten der Olympischen Spiele in Peking. Zusätzlich werden Briefe an alle Staatschefs der Welt verschickt, die ihnen mitteilen, wie viele Menschen des jeweiligen Landes Freiheit für Tibet wollen und wünschen, dass sich die Politiker ebenfalls dafür einsetzen.
Mehr dazu unter: http://www.candle4tibet.org/de/

Drücker für Amnesty

2. August 2008

Wohlgemerkt - ich finde die Arbeit von Amnesty International toll und unterstützenswert. Und an der Aktion “Gold für Menschenrechte” mit dem gelben Schweißband hätte ich mich auch gerne beteiligt. Wenn dann allerdings die von DSL-Anbietern, Kreditkartenfirmen und Buch-Clubs allzu bekannten “Promotoren” mit ihren Drücker-Manieren versuchen, mir eine AI-Jahresmitgliedschaft für mindestens 80 Euro aufzupressen, wie jüngst an der Münchener Freiheit, dann finde ich das erbärmlich. Schließlich müsste doch niemand besser als AI wissen, dass der Zweck eben nie die Mittel heiligt!

Der Transrapid ist tot

27. März 2008

Er roch ja schon immer merkwürdig - nach verbranntem Geld und Politikerüberheblichkeitsschweiß. Jetzt ist er endgültig tot. Was wieder einmal beweist, dass deutsche Ingenieurskunst allein nicht reicht - ein wenig praktischen Nutzen sollte das Zeug auch noch haben.
Eine recht gute Zusammenfassung der Pressestimmen zum Ableben des -äh- Stoiber-Zuges findet sich hier.

Helft Tibet

23. März 2008

Seit über 50 Jahren hält China völkerrechtswidrig Tibet besetzt. Nun geht die chinesische Besatzung wieder mit brutaler Härte gegen friedliche Demonstranten vor, die sich für die Autonomie Tibets einsetzen. Hier einige Seiten, auf denen Sie gegen dieses Vorgehen protestieren können:

Fett weg - Mann weg - Job weg

21. Dezember 2007

Ich möchte hier einmal mitteilen, dass ich dank Weight Watchers zehn Kilo abgenommen habe. Das Programm der Weight Watchers ist ganz toll und nicht zu überbieten. Wenn ich jemals wieder abnehmen muss (zum Beispiel wegen der blöden Fresserei an den Weihnachtsfeiertagen), dann würde ich das natürlich nur und ausschließlich mit den Weight Watchers tun.

Warum ich hier so rumschleime? Na ja, ich hoffe auch so einen tollen Schleichwerbungsvertrag Werbevertrag wie Andrea Kiewel zu bekommen. 35.000 Euro fürs Abnehmen - das ist doch ein Wort (liebe Weight-Watcher-PR-Abteilung: ich tu’s auch für 350 Euro)! Ich könnte zum Beispiel in jeder Sprechstunde von Dr. T. erwähnen, wie wohl ich mich dank meiner tollen Weight-Watcher-Figur fühle. Und im CP tv würde ich selbst verständlich im Abspann nicht nur meinem Herrenausstatter Esprit danken, sondern auch den Weight Watchers, dank denen ich wieder in Größe 98 passe.
Blöd ist halt, wenn man bei so was erwischt wird. Arme Andrea Kiewel. Jetzt hat sie nicht nur ihre Pfunde und den Job beim ZDF los, sondern auch noch den Mann. (Letzteres kann mir zum Glück nicht passieren).

Die Klimalügnerin

21. Dezember 2007

Angela Merkel geriert sich ja gerne als Klimafreundin. Doch wenn die arme, arme deutsche Autoindustrie mit ihren SUVs und Sportwägelchen bedroht ist, ist ihr das Klima plötzlich schnurz.

Blog-Tipp der Woche

21. Dezember 2007

Wer wissen möchte, warum Politiker immer so seltsame Entscheidungen treffen, die irgendwem nutzen, bloß nicht den Menschen i.d.u.L., der sollte sich den Blog von Lobby Control abonnieren.
P.S.: Wer es noch nicht weiß: netvibes.com bietet ein geniales Portal zur Feed-Verwaltung. Unbedingt ansehen!

Transrapid: auch Steinbrück dagegen

5. September 2007

Auch Finanzminister Per Steinbrück hält das Irrsinnsprojekt Transrapid der Profilneurotiker Transrapid-Befürworter Edmund Stoiber und Erwin Huber für nicht sinnvoll. Eine Express-S-Bahn koste nur ein Drittel, der Zeitverlust liege gerade mal bei 10 bis 15 Minuten.
Hier der SZ-Artikel: “Die Kontra-Argumente überwiegen deutlich“.
Auch fast 80 Prozent der Umfrageteilnehmer beim Bayerischen Rundfunk waren übrigens gegen den Transrapid. Herrn Huber, darauf angesprochen, interessierte das nicht die Bohne - so viel zum Demokratieverständnis des bayerischen Wirtschaftsministers.