Schwarz-Gelb = Naturschutz ade
Wer morgen Schwarz-Gelb wählt, muss sich über die Konsequenzen für Umwelt- und Naturschutz im Klaren sein. Nicht nur wird die neue Regierung Atomstrom gegenüber erneuerbaren Energien bevorzugen, auch für Naturschutzgebiete und gefährdete Arten wird es bitter. Ganz nach dem Motto “Vorfahrt für Arbeit” werden Aspekte wie eine lebenswerte Umwelt für Mensch und Tier, sauberes Wasser und unverseuchte Lebensräume auch für nachfolgende Generationen in den Hintergrund treten. Einen ersten Vorgeschmack darauf, was uns erwartet, geben uns die konservativen Landesregierungen:
- In Bayern wurde das Waldgesetz geändert. Wälder werden in Zukunft nur noch nach den Interessen der Wirtschaft und der Jagdpächter bewirtschaftet. Erholung und Naturschutz spielen keine Rolle mehr.
- In NRW steht seit dem Regierungwechsel der bereits beschlossene Nationalpark Senne wieder auf der Kippe (Mehr Infos hier).
- Schleswig-Holstein will sein Jagdgesetz ändern. Abschusserlaubnisse für Höckerschwan und Saatgans werden in der Folge auch zum Tod seltener Sing- und Zwergschwäne sowie Kurzschnabel- und Waldsaatgänse führen. Jäger “verwechseln” da schon gerne mal die Arten.
Was man dagegen tun kann:
Protestieren: Hier sich kann man zum Beispiel gegen die Jagdgesetzänderung aussprechen.
Und natürlich: morgen dafür sorgen, dass Rot-Grün weiter regieren kann!